Weitere Burgen und Wehranlagen im Raume Gars am Kamp

Buchberg

1160 wird ein Heinrich von Puochperge genannt.1329 starben die von Puochperge aus , in der Folge die selben Burgbesitzer wie Gars am Kamp. Gewaltige  Wehranlage aus dem Mittelalter mit Bergfrit und gotischer Burgkapelle der Renaissance zum Schloß ausgebaut. Heute im Privatbesitz.

 

 

 

 

 

Kamegg

Von 1150 bis 1312 im Besitz der Herrn "von Chambecha", dann Herrn von Kamegg-Kaja. 1620 mit der Rosenburg vereinigt und dem Verfall überlassen. Die Burgkapelle zum Hl Ägydius war bis 1786 in Verwendung. Erhalten sind Reste des mächtigen Bergfrits, Ringmauerreste mit Tor und der Halsgraben.
Schöne Aussicht ins Kamptal und Sichtverbindung mit den Burgen Stallegg und Gars am Kamp. Erreichbar über den Weg vom Kriegerdenkmal aus, oder über den Wanderweg Gars-Manigfall-Kamegg.

 

 

 

 

 

" Klösterl "

Am rechten Kampufer auf halbem Wege zwischen der Ortschaft Thunau und Buchberg steht noch ein Mauerrest des "Klösterls", das beim Bahnbau 1887 zum Großteil gesprengt wurde.
Es wird 1213 und 1443 eine St. Margarethenkirche erwähnt.
Einer Überlieferung zufolge soll hier ein Kloster bestanden haben.

 

 

 

 

 

 

 

Die "Schanze"

Erreichbar über die Goldberggasse und den Schimmelsprung in Thunau oder über die Straße nach Tautendorf. Ausgrabungen seit 1965. Der Höhenrücken trug bereits in der Urnenfelderzeit einen Abschnittswall mit Siedlung. Im Frühmittelalter (9.Jhdt.n.Chr.) errichteten die Slawen hier ein mächtiges Burgwallzentrum mit zugehöriger Siedlung und Kirche. Rekonstruktion des Südtores u. ein Kirchenfundament können besichtigt werden. Diese Burg wurde von den Ungarn im 10.Jh. zerstört.
Univ. Prof.Dr.Herwig Frisinger, der die Ausgrabungen seit 1965 leitet, hat in seinem Buch "Die vielen Väter Östereichs" ausführlich über dieses Burgwallzentrum berichtet.

 

 

 

 

Die Ruine " Schimmelsprung "


Erreichbar auf dem selben Wege wie die Ausgrabungsstätte der slawischen Siedlung. Erbaut um 1200. Minesterialgeschlecht
"von Thumbenowe" 1390 mit Gars vereinigt und dem Verfall preisgegeben. Sage, dass während einer Belagerung der Burgherr, um der Gefangenschaft zu entgehen, auf seinem Schimmel in den Kamp hinuntersprang. (Ortswappen von Thunau ). Erhalten sind umfangreiche Mauerreste des  Zwingers, Bergfrits und drei Gräben.

 

 

 

 

Stallegg

Burganlage, die eigentlich nicht mehr zum Bereich der Großgemeinde Gars gehört. Sie liegt am rechten Kampufer und kann über die hölzerne Kampbrücke nur schwer erreicht werden. 1212 bis 1354 sind die Herrn  "von Staleche"erwähnt, enge Verbindungen mit dem  Herrn von Kamegg-Kaja. 1487 mit Rosenburg vereinigt, verfiel die Feste.Erhalten sind Mauern der Burgkapelle,  Ringmauer, Reste der Wohngebäude und der Halsgraben.
Ganze Anlage durch Waldbestand stark verdeckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maria Bründl

1650 unter Graf Kurz von Horn erbaut, nachdem das Wasser des Bründls als heilkräftig befunden wurde. Barochaltar 1717 von Mathias Hengsberger als Dank für Errettung von der Pest gestiftet.
1996 bei Felssturz stark beschädigt. Bedeutender Wallfahrtsort bis Kaiser Josef II.

 

 

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